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Nachbericht zur Friedensmeile in Schengen am 6.6.2010 Teil 4

Guten Abend, verehrte Elephants for Peace Fans, Supporter oder Interessierte!

Ich begrüße Sie zum nächsten Teil unseren Nachberichts:

Teil 4: Teilnahme und Umsetzung des Projekts Elephants for Peace im Rahmen der Friedensmeile

Unglaublich, wie viele Leute Rose Marie Gnausch mit Ihrem Projekt Elephants for Peace bei jeder Aktion zum Mitmachen animieren kann! Ihre unermüdliche, mitreißende und - nicht zu vergessen - künstlerisch international überaus erfahrene aber auch sehr sympathische Persönlichkeit mit der Sie Frieden verkörpert, ist sicher ein wesentliches Moment für den überspringenden Funken.

Lesen Sie, was sie von den faszinierenden Beiträgen der unterschiedlichsten Aktivisten-Gruppen zu berichten weiß:

“Die absolute Mehrheit der Menschen lebt friedlich mit einander. Eine Tatsache, an die keiner glaubt. Wie ist dies möglich?” fragt Rose Marie Gnausch, Initiatorin von Elephants for Peace. “Weil die mediatisierten Bilder, die Bilder der tagtäglichen Realität sie uns nicht zeigen.” Deshalb hat sich die Künstlerin und Kunsthistorikerin zur Aufgabe gemacht, ein reales Bild entstehen zu lassen, von Freude und Frieden, reale Bilder von heute für Morgen.

Das Team um Andrea Horstmann-Osterloh, AHO FINE ARTS aus Köln nahm die Herausforderung an und installierte Werke direkt auf der ehemaligen Grenze, der Moselbrücke, die Schengen mit Deutschland verbindet. Fahnen und Elephantenbanner verwandelten diese kaum wahrnehmbare Grenze in einen festiven Ort. Sonja van Kerken hatte schon in Zypern auf der Grenze mitgewirkt. Aus den Niederlanden angereist, installierte sie ihre Origami Elfanten diesemal auf einer kaum wahrnehmbaren Grenze zwischen Luxembourg und Deutschland. Auf Luxemburger Seite ist der Grenzposten nicht mehr wahrnehmbar, auf deutscher Seite umgewandelt in einen Grenz-Kepab. Bürger eines Landes sind dort eingezogen, das die Elefanten Parade als nächstes besuchen wird. Von Schengen geht es weiter nach Istanbul.

Unterstützt wurde das Bild durch die musikalische Umrahmung von Patrick Rabot, Musiker und Botschafter für Elephants for Peace aus Thionville, und Ulrich Floral aus Kröv an der Mosel. Doch um 15 Uhr just zum Beginn des Friedenscorsos (Peace Parade) bereitete ein starker Regenfall dem entstandenen Bild als auch der Musik ein apruptes Ende. Die Parade fuhr regenfrei nach Frankreich während vielzählige Helfer die hunderte von Elefantenbeiträge in windeseile in geschützte Räumlichkeiten brachten.

“Regen ist Segen! Wir sind froh, dass der Wettergott so lange mitgespielt hat”, bekundet Rose Marie Gnausch

Angeführt vom Bürgermeister Roger Weber auf einem Traktor mit einem fast lebendsgrossen Elefanten nahm die Parade ihren Lauf durchs Dreiländereck.  

 

Ein tolles Projekt, herzlichen Glückwunsch zu solch einer gelungenen Aktion!

Doch wie geht es weiter ? Sicher sind Sie gespannt und - Sie haben Recht, es wäre nicht Rose Marie Gnausch, wenn sie nicht bereits heute die Pläne für die nächste Friedensaktion längst in der Schublade hätte. Lesen Sie dies morgen in

Teil 5: Ausblick auf die nächste Aktion von Elephants for Peace

 

Einen schönen Restabend wünscht noch

Beda Böni

 

Nachbericht zur Friedensmeile in Schengen am 6.6.2010 Teil 3

Guten Abend verehrte Leser,

weiter geht es mit

Teil3: Die Festreden am Vormittag

Auch die Festreden am Vormittag in der Schengen Peace Foundation waren eine detaillierte Schau auf die Entwicklung seit 1989:

Frau Dr. Sabine Bergmann-Pohl, ehemaliges Staatsoberhaupt der Deutschen Demokratischen Republik, gab eine beindruckende Rückschau und Analyse der Deutsch-deutschen Entwicklung. Ein Land, eine Geschichte, eine Kultur und eine Sprache und doch zwei Identitäten? Eindrücklich zeigte sie, wie einfach es ist, Menschen zu trennen, - sie wieder zusammenzuführen, eine fast unmögliche Aufgabe. Diese Aufgabe hat sich die Schengen Peace Foundation zu ihrer gemacht.

Domincus Rohde, Präsident und Visionär dieser Friedensstiftung, erklärt, dass es sein Ziel ist, Menschen und Initiativen weltweit zusammenzuführen, die an gemeinsamen Zielen arbeiten. So ist auch die Kunst-Friedensinitative Elephants for Peace Teil des von der Schengen Peace Foundation initierten World Peace Forums geworden. Verbinden, Zusammenführen, ein Bewusstsein entstehen zu lassen, dass wir in der Tat, die Mehrheit der Menschen sind.

Es gilt nichts hinzuzufügen, nur sichtbar zu machen, was ist.

Charles Danguy, zweiter Redner des Vormittags Präsident der Initiative et Changement Mosel, ein grosser Kenner der europäischen Geschichte und im besonderen der deutsch-französischen, betonte die Wichtigkeit der Eigenverantwortung. Der Friede beginnt in uns und somit können wir alle aktiver Teil sein, eine friedliche Welt zu wahren und zu mehren.

Sophie Molitor, Geschäftsführerin der SOS Kinderdörfer, Luxemburg, drückte ihre Freude aus, mit den Kindern und unzähligen Helfern, eine Organisation zu sein, die Friede mehrt und sich für Gemeinsamkeiten einsetzt.

Soweit die Stimmen berühmter Persönlichkeiten zum Jubiläum des Schengener Abkommens.

Doch welchen Part spielte dabei Elephants for Peace ?

Lesen Sie das morgen in

Teil 4: Teilnahme und Umsetzung des Projekts Elephants for Peace im Rahmen der Friedensmeile

 

Einen schönen Abend wünscht Ihnen noch

Beda Böni

 

 

Nachbericht zur Friedensmeile in Schengen am 6.6.2010 Teil 2

Guten Morgen verehrte Leser,

heute nun zu Teil2 des Nachberichts zur Aufsehen erregenden Aktion von Elephants for Peace in Zusammenarbeit mit der Schengen Peace Foundation:

Teil 2: Die Reden der Bürgermeister der Grenzregion

Herr Roger Weber, Bürgermeister von Schengen/Luxemburg sprach von dem Unglauben an die Beständigkeit dieses Vertrages. Keiner hatte 1985 geglaubt, dass es eines Tages Realität werden würde. Utopisten schienen am Werk. Doch die Vision von damals ist eine grossartige Wirklichkeit geworden. Inzwischen leben 500 Mio Menschen in einem grenzenfreien Gebiet. Herr Weber hofft und wünscht sich, dass alle Grenzen eines Tages aufgelöst werden können und die Aussengrenzen nicht mehr existieren müssen.

Der Anfang einer grenzenfreien Welt ist auf dem lieblichen Fluss der Mosel verwirklicht worden, und so sprach Laurent Steichen, Bürgermeister von Sierck-les-Bains/Frankreich auf moselfränkisch, eine Sprache die die Menschen über die Grenzen hinweg verbindet.

Herr Schmitt, Bürgermeister der Gemeinde Perl/Deutschland sprach von der grossen Veränderung, die dieser Vertrag den ehemaligen Randgemeinden gibt, jetzt sind sie im Herzen von Kerneuropa.

Herr Rollinger, Bürgermeister der französischen Gemeinde Apach, sprach von der sozialen Verantwortung und von der Aufgabe, die mit solch einem Jubiläum verbunden ist. Im Angesicht der Angriffe auf den Euro, sind auch viele Tendenzen zu verzeichnen, die zeigen, dass Europa im Herzen der Menschen, noch nicht verankert ist und sich viele lieber einen kleineren Nenner suchen, als die Vision eines Robert Schumann wirklich zu leben und zu eigen zu machen.

Landrat Friedrich-Schlegel und Schartz hatten das Projekt Elephants for Peace sehr begrüsst und bekundeten ihre Unterstützung.

 

Die  Festreden am Vormittag des 6.6.gaben dann einen detaillierten Rücklick auf die Ereignisse in T´Zusammenhang mit dem Schengener Abkommen seit 1989. Lesen Sie morgen dazu

Teil 3: Die Festreden am Vormittag

Einen schönen Wochenanfang wünscht

Beda Böni

 

Nachbericht zur Friedensmeile in Schengen am 6.6.2010

 Hallo und guten Morgen an diesem sonnigen Sonntag!

Wir hatten noch einmal eine längere Pause hier im Blog, da wir technisch "aufgerüstet" haben. Dadurch haben wir jetzt viel bessere und umfangreichere Möglichkeiten der Präsentation.

Heute beginnen wir mit dem Nachbericht zur Schengener Fiedensmeile am 6.6.2010.

Dieser imposante Event anlässlich des 25-jährigen Jahrstages des Schengener Abkommens wird Ihnen von Roma Gnausch selbst beschildert.

Teil1: Einzug der Elephanten auf der Schengener Brücke:

Alle Macht den sanften Riesen

Elephants for Peace auf der Schengener Brücke

 

Bei hochsommerlichen Temperaturen zogen die 1200 Elephants for Peace am Sonntag morgen 6.6.2010 in Schengen ein. Das Moselufer und die Brücke waren ihr priviligierter Ort. Dieser ward verwandelt in ein Meer voller bunter freudiger Elefantenbildnisse und Skulpturen. Menschen aus der Grossregion, aus Holland, ja sogar Zypern und Barcelona waren angereist, um die vielzähligen Beiträge im Herzen Europas zu installieren. In Schengen, wo die Grenze erstmals freiwillig überwunden wurde, ja sich schon seit einem Vierteljahrhundert aufgelöst hat, sollten sie einstehen für Friede, für Freiheit und für ein grenzenloses Europa.

So waren auch die Eröffnungsreden um 14 Uhr der Bürgermeister Schengen, Perl, Sierck-les-Bains und Apach sehr bewegend.  

Weiter morgen mit Teil 2: Die Reden der Bürgermeister der Grenzregion

Einen schönen Sonntag wünscht Ihnen noch

Beda Böni

 

 

Elephants for Peace bloggt

Hallo und guten Tag,

ab sofort bloggt Elephants for Peace an dieser Stelle. Sie erfahren so immer sofort, welche Aktivitäten oder Vorbereitungen für Aktivitäten gerade laufen. So sind Sie hautnah am Geschehen bzw. können Ihren Kommentar dazu posten.

Mein Name ist Beda Böni. Was ich mache, sehen Sie, wenn Sie meinen Namen in Google eingeben. Ich werde in Zusammenarbeit mit Roma Gnausch hier bloggen und Sie bzgl. Elephants for Peace auf dem Laufenden halten.

Noch heute wird der erste Beitrag erscheinen. Thema wird natürlich die bevorstehende Aktion im Juno in Schengen/Luxemburg sein, seien Sie gespannt.

Viele Grüße und bis dahin -

Beda Böni

 

Aufruf zur Teilnahme an der Friedensmeile in Schengen/Luxemburg im Juni 2010

Hallo,

Roma Gnausch lädt Sie ein, an diesem Event teil zu nehmen und ihn aktiv mit zu gestalten:
"Im Juni jährt sich das Schengener Abkommen schon zum 25. Mal. Ein Vierteljahrhundert grenzenfreies Gebiet hat zur Folge, dass wir in gesichertem Frieden leben dürfen.
Wenn es ein Erfolgskonzept für Frieden gibt, dann ist es dieses: die Angst vor dem Anderen fallen zu lassen denn eine grenzenfreie Welt schafft stabilen Frieden, die berühmte Einheit in der Vielfalt nach Nicolaus Cusanus. Die 25. Jahrfeier Schengener Abkommen wird von offizieller Seite gefeiert, mit den Staatsträgern, die sich in Luxembourg zusammenfinden werden, am 14. Juni.
Am 17. und 18. Juli wird es für die örtliche Bevölkerung ein Dreiländereck-Volksfest geben. Die Mehrheit aber wird von diesem Ereignis unberührt beleiben, ausser vielleicht am Abend des 14. Juni in den Abendnachrichten davon hören.
Damit die Mehrheit der Menschen, an diesem Ereignis teilhaben kann, veranstalten wir in Schengen eine Friedensmeile/parade: Zum einen bespielen wir die ehemalige Grenze, die Brücke zwischen Schengen(Lu) und Perl (D) mit dem neuen Friedenssymbol, dem Elefanten und zum anderen planen wir eine Peace Parade, zu der jeder eingeladen ist beizusteuern. Ein funktionierendes System sichtbar werden zu lassen, schafft Inspiration und Hoffnung für Menschen aus jenen Staaten, die wenig friedvoll miteinander umgehen. Ja, es ist möglich in Frieden mit dem Anderen zu leben, Europa hat es nach jahrhundertelangen Kriegen geschafft, es kann auch zu uns kommen. Durch die Sichtbarmachung kommen wir der Realität ein grosses Stück näher.
Nach Schengen wollen wir nach Istanbul, die Stadt die Europa mit dem Morgenland verbindet. Eine Grenze, die noch der Transformatin bedarf. Im Januar und im März 2010 trafen wir uns zu Arbeitstreffen in der Schengen Peace Foundation. Gerne möchten wir lokal die Landjugend, Sportvereine. Pfadfinder, Schulen und Vereine informieren und zur Teilnahme anregen.
Eine Peace Parade mit Elefantenwagen (statt Love Parade) käme der Freude über unser grenzenfreies Gebiet sehr gut, die Wagen passieren dann im Kreis die drei Länder Luxembourg, France und Deutschland. Für Ideen und Beiträge auch aus allen anderen Regionen und Ländern bitte an:

Schengen Peace Foundation

www.schengenpeacefoundation.org
Oder
Elephants for Peace Community
Borgasse 14
54538 Kinheim/Mosel

Ihre Roma Gnausch" Ich kann mich diesem Aufruf nur anschließen, dieser Anlass ist eine hervorragende Gelegenheit, eindrucksvoll und konstruktiv Frieden zu LEBEN !

Einen schönen Palmsonntag wünscht Beda Böni

 
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